Verlassene Eltern/Großeltern

  • Das ist vielleicht eine gute Idee. Es ist aber noch zu früh, glaube ich.


    Der Gedanke ist echt nicht schlecht, den muss ich erst einmal zuende denken :-)))


    Die Jungen sind noch zu jung und fb ist dann auch out.

    Aber ich könnte das vielleicht irgendwann machen. Allerdings besteht die Gefahr dass sich meine Tochter brüskiert fühlt und dann genau das Gegenteil eintritt.

    Ich muss darüber nachdenken, vielleicht mache ich das im nächsten Winter, ich würde mir auch gerne Tipps holen. Mal sehen......

    Dankeschön.....

  • Die Idee dahinter ist ja, dass es eine Tür gibt, durch die diese Menschen gehen könnten, falls sie es möchten. Ohne dass du dich von deiner Position wegbewegen musst.


    Und die Idee ist auch, dass du beweisen kannst, dass du weder gleichgültig noch stalkerisch bist.


    Die Idee ist nicht zuletzt, dass deine Gedanken auch ein Gewicht besitzen dürfen.

  • Ja, ich denke dass ich dich verstehe.

    Ich sollte also einen kleinen Teil meiner Geschichte dort schreiben und dass sich in dem Ort.... meine befinden, leben. Dass ich sie so gerne kennen lernen möchte aber keine Chance habe. Das soll dann andere Menschen ansprechen, Nachbarn Freunde, Kollegen oder meine Tochter selber....

    !??

  • Ja, ich denke dass ich dich verstehe.

    Ich sollte also einen kleinen Teil meiner Geschichte dort schreiben und dass sich in dem Ort.... meine befinden, leben. Dass ich sie so gerne kennen lernen möchte aber keine Chance habe. Das soll dann andere Menschen ansprechen, Nachbarn Freunde, Kollegen oder meine Tochter selber....

    !??


    Ich kann dir ja nur sagen, was ich machen würde. Wie du das machst, wird sich sicherlich ein bisschen unterscheiden.


    Ich würde meinen Namen hinterlegen und eine Kontaktmöglichkeit. Wahrscheinlich würde ich die Vornamen halb benennen "A., D. und meine Tochter N." oder so.


    Ein Bild von mir vermutlich.


    Alles andere, wie Gedanken zum Leben und zu bestimmten Terminen, kann ich so nicht sagen, da ich nicht in der Situation bin. Vielleicht ja. Vielleicht würde mir dieser "ich kann gefunden werden" - Anker aber auch reichen.

  • Reni, mir tut es auch leid, was du alles erleben musstest.


    Deine Tochter hat auch viel Schlimmes erlebt. Irgendwie hat die anscheinend Schlüsse daraus gezogen, die zum Kontaktabbruch mit dir führten. Warum das so ist, weiß ich nicht, du offensichtlich auch nicht.


    Möglicherweise ist von ihrem Vater sehr beeinflusst oder manipuliert worden.


    Ich finde es sehr schade, dass es offensichtlich von ihrer Seite keine Bereitschaft gibt, mit dir mal ein Gespräch zu führen. Wenigstens zur Klärung.


    Ich fürchte, du kannst nichts weiter machen, als die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist.


    Den Vorschlag von Outlaw finde ich ganz gut.

  • Vorläufig halte ich den Ball flach.

    Ja unsere Tochter hat so einiges mitgemacht und der Papa hat sie schon früher mit Liebesentzug bestraft. Das im Zusammenhang wenn es zwischen Mutter und Tochter mal zu gut lief.

    Ich hatte es noch nicht geschrieben, es gab bei ihr schon mit 18 oder 19 gesundheitliche Probleme. Sie war auch mehrfach stationär in der Psychatrie. Borderliner stand zur Debatte.

    Darüber hat sie sich halb totgelacht. Ich wollte es auch nicht glauben, habe es erfolgreich verdrängt.

    Mir wurde erst später klar dass da etwas dran ist. Auch das konnte mir meine Psychologin erklären.

    Ich lasse mir Zeit und schaue nach vorn.

  • Schaue nach vorne,bevor du daran zerbrichst ,baue die ein neues Leben auf.


    Deine Tochter muss von sich aus zu dir wollen,alles andere bringt nichts.


    Ich wünsche dir das du wieder zur Ruhe kommst ,nimm dir diese Zeit.


    Fühl dich gedrückt 🍀

  • Oh jeh.


    Eigentlich ist es egal, wie die Diagnose hieß.


    Also eigentlich komisch. Die eine Tochter meiner Freundin hat vor einer Weile auch diese Diagnose, erst mit 26, und sie wohnte auch nicht mehr Zuhause. Meine Freundin kann mit dieser Diagnose auch nicht allzu viel anfangen, ist ihr aber auch egal, ihre Tochter hat Probleme.


    Was hast du denn eigentlich erfolgreich verdrängt? Die Diagnose? Die Tatsache, dass deine Tochter psychische Probleme hat?


    Sie ist mit 18 ausgezogen, sagst du. Warst du denn emotional noch für sie erreichbar, oder stand der kranke Mann und Vater im Vordergrund?

  • Hallo Bastine,

    das war teils sehr schwierig. Ich hatte mich selbständig gemacht und arbeitete sozusagen Tag und Nacht. Musste Geld verdienen um das Haus abzuzahlen. ER telefonierte täglich mit ihr und kannte jedes Detail, jede Freundin, Nachbarin, Kollegin. Er war krankheitsbedingt berentet und hatte viiieel Zeit.

    Wenn ich alle 2 oder 3 Wochen mal anrief war sie genervt. Das konnte ich sogar verstehen.


    Sie hatte Klinikaufenthalte und eine Art Rehamaßnahme. Da besuchte ich Sie regelmäßig, er versuchte mir das immer auszureden, aber da habe ich mich durchgesetzt. Da war sie manchmal auch genervt, aber es gab auch schöne und nahe Zeiten.


    Es war zu dieser Zeit ganz klar dass sie psychische Probleme hatte, es gab auch brenzliche Situationen mit erstzunehmenden Selbstmordabsichten und promter Einweisung!

    Das habe ich natürlich nicht verdrägt.


    Die Fragen nach dem Warum und wieso stand natürlich im Raum und wie es weitergeht, wie sie gesund werden könnte, wie wir helfen konnten.


    Dann hat meine Tochter geheirat, wir haben uns sehr gefreut. Bei der Hochzeitsplanung waren wir völlig ausgeschlosssen, aber ok, haben es akzeptiert.

    Das war so Meilenstein, wir hofften damal beide dass es ihr helfen würde.


    Wie es dann gesundheitlich weiterging kann ich aus heutiger Sicht kaum sagen, sicher und verstädlich haben sie uns nicht alles erzählt.


    Irgendwann war dann der Tag an dem ich auszog und und genau in diese Zeit fiel die 1. Schwangerschaft unserer Tochter und der beginnende Konaktabbruch


    Hallo Lostlove


    Ja, ich lebe wirklich mein Leben, ich bin gut aufgestellt, habe keine Zukunftsängste mehr und lebe in vielerlei Hinsicht mein Leben so wie ich es möchte.


    Ich lebe sehr ländlich und beschaulich, so wie ich es liebe, habe einen Hof voller Tiere und reise jetzt auch endlich wieder. Meine Partnerschaft ist wirklich schön, ich werde geliebt und lebe endlich in Frieden. Ohne Angst zu haben!


    Besser gehts kaum, aber mein Partner uns ich sind auch 2 Seelen die mit wenig zufrieden sind. Wir haben 2 ganz alte Hunde die wir im WoMo überall hin mitnehmen, einen Hof voller Geflügel zur Selbstversorgung und eine kleine Imkerei. Ich kann sagen dass es mir wirklich gut geht, ich habe gelernt damit zu leben.




  • Hallo Reni,


    es tut mir sehr leid, dass du so viel Schlimmes erleben und durchleben musstest.


    Gut, dass du den Absprung aus dieser Ehe geschafft hast und nun ein gutes Leben führen kannst. Das schreibt sich so einfach in ein paar Sekunden und war für dich ein jahrelanger Prozess und dieser keine Satz kann gar nicht würdigen, was du erreicht hast.

    Es muss gerade anfangs sehr schwer gewesen sein, trotzdem Glück und Freude zu empfinden und offen für eine neue Beziehung und ein neues Leben zu sein. Aber du hast es geschafft.

    Und du schaffst es jeden Tag, obwohl deine Tochter und deine Enkel in deinem Leben fehlen.


    Wie du beschreibst, dass du heute lebst, klingt es so friedlich. Natur und Tiere können einem so viel geben. Wenn man die Schönheit und Wunder der Natur wahrnehmen und das Vertrauen der Tiere annehmen kann, hat man täglich etwas, was einem neuen Mut geben und einem Freude machen kann.

  • Hm, da war sie offensichtlich sehr auf ihren Vater fixiert. Ist ja auch nachzuvollziehen, wenn er täglich mit ihr telefonierte.


    Sie konnte deine Situation offensichtlich gar nicht erfassen.


    Und offensichtlich hat ihr Vater anscheinend alles dafür getan, einen Keil zwischen Mutter und Tochter zu treiben. Mit Erfolg.


    Das ist traurig und schade.


    Aber es ist eben so wie es ist.


    Schön finde ich, was du von deinem jetzigen Leben berichtest. Genieße das, bewahre dir das.


    Du hast es so gut gemacht wie du konntest mit deiner Tochter.


    Und aus eigener Erfahrung weißt du, dass es manchmal sehr lange dauern kann, bis man "erwachsen" genug ist, auch die andere Seite zu sehen.

  • Hallöchen an die netten Leute die mit mir geschrieben haben :-) und auch an die stillen Mitleser!


    Es gibt noch nichts neues, ich verschiebe meinen Anruf bei Friedhofamt täglich erfolgreich.


    Ich war 3 Wochen im Urlaub in Norwegen und Schweden, natürlich mit meinem Schatz mit WoMo und den Hunden.

    Den Urlaub konnte ich total genießen und habe an gar nichts Schlimmes gedacht.

    Jetzt wieder zu Huase denke ich schon immer mal daran, aber das Leben geht weiter.

    Ich plane schon die nächste Tour und sage mir immer, dass ich das geädert habe was ich ändern konnte, alles andere liegt nicht in meiner Hand.


    Meine Entscheidung steht! Ich möchte noch ein paar schöne Jahre haben.


    Warum ich das schreibe? Ich möchte denen Mut machen denen es genau so geht. Es ist möglich trotzdem ein gutes Leben zu leben und Spaß zu haben


    Liebe Grüße, Reni

  • Hallo Reni


    Es freut mich sehr das es dir gut geht,positive Nachrichten 😊


    Du hast wirklich einen Sprung in die richtige Richtung getan.


    Das du dich meldest ist ein gutes Zeichen auch für das Forum.


    Ich freue mich von Dir zu lesen 🙂Hast du denn weitere Reisepläne!

  • Ja, nach Süddeutschland meine Schulfreundin besuchen. Ihr Mann ist auch seit Jahrzehnten mit mir befreundet, er ist schwer krank und ich möchte beide so gerne sehen. Wer weiß schon wie lange noch......


    Ja und später, dann werde ich wohl nochmal in meine alte Heimat fahren, auch Familie und Freunde besuchen. Das mache ich dann eventuell allein. Dann nochmal nach Thüringen, auch Freunde besuchen und dann nochmal zu einem 70 Geburtstag in die Nähe von Berlin. Das ist vorläufig alles, aber das heißt nichts bei mir :-)))) 8o

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