Habt ihr eigene Erfahrungen oder von Anderen gehört, wie es in einer geschlossenen Psychiatrie Abteilung vor sich geht?

  • Hallo Zusammen.


    Ich hab seit mehreren Jahren schon psychische Probleme oder "Krankheiten". Wegen traumatischen Erlebnissen hab ich mich einmal versucht mein Leben zu beenden und es aufgrund von hoher Belastung ein zweites Mal vor Monaten. Meine Psychologin vermutet, bei der ich seit Kurzem bin, dass ich Borderline hab. Ebenso hab ich eine Essstörung. Meine psychische Situation aktuell würde ich als schwankend bezeichnen. Jemand von meiner Arbeit, deren Familienmitglied in der Psychiatrie war.. meinte zu mir nachdem ich als er sich angeboten hat über mich erzählt hab..mir auch einen Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie zu empfehlen und dass ich meine Psychologin darum bitten sollte. Es gibt mehrere aktuelle Berichte von Menschen, die in eine geschlossene Psychiatrie gegangen sind.


    Meine Gedanken dazu sind (bereits bevor ich mich weiter informiert hab über Erfahrungsberichte), dass man da sediert wird und eingesperrt wird und nicht mehr rauskommt, wenn man drin ist bzw. schwer.


    Jetzt hab ich ein Video einer jungen Frau gesehen, die ähnliche Probleme hat und in der Klinik, wo sie untergebracht wurde psychisch fertig gemacht wurde und menschenunwürdig behandelt wurde und sediert und eingesperrt. Dass dort Personalmangel war und Zeitarbeiter gearbeitet haben.. die dafür nicht qualifiziert waren.. und Menschen dort herum geschrien haben nach Hilfe und das Personal sich einfach nicht dafür interessiert hat. Sie sagte, dass sie eigentlich zuerst auf eine psychosomatische Station kam aber nach selbstverletzendem oberflächlichen Schneiden.. durch die Ärztin gedrängt wurde in die geschlossene Abteilung zu gehen und wurde dann dort Tage festgehalten, obwohl man zuerst sagte nur für einen Tag. Und in einem 5min Gespräch, nachdem sie den einen Tag in dem geschlossenen Bereich isoliert wurde.. hat ihr keiner wirklich zugehört.. nicht der Richter und auch nicht der Anwalt.


    Die Frau sagte, dass sie nach dem Aufenthalt nicht mehr sie selbst war und danach durch einen Suizidversuch fast gestorben wäre und ein Pfleger dann noch den Kommentar gemacht hatte, dass sie zu unfähig sei ihr Leben zu beenden und die Klinik hat sie nach dem Ablauf der angesetzten Zeit für den Aufenthalt entlassen mit der Aussage, dass sie jetzt stabil wäre. Ihr Wesen hatte sich stark durch den Aufenthalt verändert (wegen den schlechten unwürdigen Bedingungen sodass sie oft aggressiv wurde). Sie ist danach in eine andere Klinik gegangen, in der ihr dann wirklich geholfen werden konnte.



    Der Erfahrungsbericht der jungen Frau




    Aktuell hab ich einmal die Woche bzw. alle zwei Wochen wenn es hinkommt Therapie für 40min. Ich hab nicht so wirklich das Gefühl, dass ich Veränderungen bemerke .. da so wenig Zeit ist.




    Ich traue männlichen Personen wegen meinen vielen schlechten Erfahrungen nicht und hab ein Trauma und denke gerade.. ob der Typ von der Arbeit mir Was Schlechtes will, wenn er meint ich soll mich in die Geschlossene einweisen lassen. Ich hab auch Angst vor fremden Menschen und zu vielen Menschen. Jetzt nachdem ich das Video gesehen hab und es ja noch mehr solcher Berichte gibt, die nicht von vor 20 Jahren sind sondern aktuell..glaube ich, dass ein Psychiatrie Aufenthalt mich evtl noch mehr schädigen würde und es evtl auch im Suizid endet . Viele Patienten haben nach solchen Klinikerfahrungen ihr Leben beendet.




    Ich finde es schlimm, dass sowas immer noch passiert.



    Eigentlich merke ich selbst, dass ich mehr Hilfe benötige.. als nur einmal pro Woche bzw alle 2 Wochen , wenns hinkommt. Aber ich bin mir unsicher Was ich jetzt tun soll. Selbst ein fremder Typ, mit dem ich geschrieben hatte meinte.. ich sollte lieber nicht in die Psychiatrie gehen, weil er dort war und Das man da nur noch mehr kaputt gemacht wird.










    Ich fände es schön, wenn Wer dazu Was beizutragen hat .

  • Ich habe einen sehr guten Kumpel, der in der Forensischen arbeitet, und er räumt ein, dass man da nicht zimperlich mit den Gefangenen sei - man kommt da aber auch nicht rein, weil man Kaugummis geklaut hat.


    Die normale Geschlossene ist nach dem, was ich gehört habe, unterschiedlich schlimm, man muss wohl schauen, in welche Klinik man geht, es soll starke Qualitätsschwankungen geben.


    Eigene Erfahrungen kann ich dahingehend nicht beitragen.

    In Haft habe ich mir mal ein Schmerzmittel geben lassen, und dann war ich zwei Tage weg von dem Zeug; ich nehme an, in der Psychiatrie haben die lauter lustiges Zeugs - wenn man nicht auskreist, gehe ich mal davon aus, dass sie einen eher nicht grundlos ausknipsen.

    When you come to take mine

    you better bring yours.

  • Hm, es gibt doch noch so einige Möglichkeiten zwischen der geschlossenen Psychiatrie und der offenen Psychiatrie.


    Ich weiß nicht, wo du wohnst, und was es dort für Möglichkeiten gibt. In der Großstadt in meinem Bezirk gibt es im Krankenhaus mehrere Psychiatrie-Stationen, davon sind zwei geschlossen. Ansonsten gibt es noch, glaube ich, vier offene Stationen, davon ist eine eine Suchtstation.


    Wenn du einen stationären Klinikaufenthalt in Betracht ziehst, kannst du dich ja einfach mal im Internet informieren. Es gibt auch bestimmte Stationen für Borderline mit spezieller Therapie, DBT-Therapie. Ist aber meistens mit Wartezeiten verbunden.


    Und so vieles mehr, da musst du dich einfach mal erkundigen. Es gibt auch Tageskliniken usw.


    In die Geschlossene kommt man meistens nur wegen akuter Selbstgefährdung oder Fremdgefährdung oder manchmal wird einem das angeboten in einer Notsituationfür ein, zwei Tage, weil woanders gerade keine Bett frei ist, dann kann man aber selbst entscheiden, ob man das will.


    Die Geschlossene ist meistens wirklich alles andere als schön. Da findet sich ein Sammelsorium an Patienten und meist ziemlich abgestumpfte Schwestern und Pfleger. Da wird teilweise geschrien von Seiten der Patienten, da kann es passieren, dass ein anderer Patient, auch ein männlicher nachts in deinem Zimmer herum wandert und und und. Hygienisches Verhalten haben einige Patienten auch nicht. Also das sage ich dir jetzt aus eigener Erfahrung. Heilend ist eine solche Umgebung nicht wirklich.


    Ich kenne es aber so, dass bei Patienten, die eigentlich diese Geschlossene nicht brauchen, schnell geguckt wird, dass sie auf der offenen Station unterkommen.


    Wie gesagt, ich habe das Gefühl, dass du dir eigentlich einen Klinikaufenthalt wünschst. Erkundige dich. Dann kannst du vielleicht mit ganz normaler Anmeldung, ganz normaler Einweisung von Arzt, in eine Klinik gehen.


    Dafür musst du keinen Suizidversuch veranstalten, bei dem du dann vielleicht wirklich sterben könntest, oder eben in diese ungute Situation kommen könntest, auf der Geschlossenen zu landen mit all diesen Nachteilen.


    Pass auf dich auf.

  • Ansonsten finde ich es merkwürdig, dass dir jemand einen Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie empfiehlt. Offene Psychiatrie, Therapiestation, Psychosomatik, das könnte ich alles nachvollziehen aus der Sicht eines Ratgebenden. Aber geschlossene Psychiatrie? Finde ich schon merkwürdig.

  • Hallo Wolkenmädchen,


    ich finde es seltsam, wenn Dir ein Laie den Aufenthalt in der Geschlossenen empfiehlt, nur weil er jemand kennt, dem dort geholfen wurde.


    Die Geschlossenen ist eher für Menschen gedacht, sie sich in akuten Krisenstuationen mit Selbst- oder Fremdgefährdung befinden. Sicher würdest Du dort auch Menschen sehen und erleben, die medikamentös ruhiggestellt werden müssen.


    Se gibt sicher auch Fälle, in denen Patienten unter Beobachtung medikamentös neu eigestellt werden sollen.


    Wenn Du aktuell keine konkreten Suizidgedanken hast und Deine Essstörung keine gefährlichen Ausmaße annimmt, ist vielleicht eine teilstationäre Behandlung "Tagesklinik" die bessere Lösung. Dazu brauchst Du allerdings eine Einweisung.

  • Naja, also ich war letztes Jahr für 3 Monate in der geschlossenen Abteilung einer Kinder-Jugend-Psychatrie (von der LwL) und meine persönlichen Erfahrungen sind doch ziemlich positiv entgegen den größtenteils schlechten.


    Man musste, jedenfalls ich wenn mich was interessiert hat oder ich was wollte manchmal bei mehreren Personalmitgliedern dort nachfragen und sich arrangieren.


    Genug geredet wurde mit mir.


    Ich hatte eine echt tolle Bezugsperson, die ich mir seither als eine Onkel vorstelle. Vom Gefühl her war er das nach na gewissen Zeit zumindest.


    Ich wurde auch nicht betäubt trotz Angabe 8 von 10 wie ich meine Suizidgefahr einstufe. Aber die Skala sank sofort wieder denn dort wird es schon schwerer sich umzubringen und keine Hilfe zu erhalten. Dafür war ich zu unmotiviert und kraftlos.


    Am Ende wurde ich entlassen als es mir wirklich gut ging.


    Es gab währenddessen den Vorschlag einer Fremdunterbringung doch der Freund meiner Mutter überredete sie das nicht zu tun und dann überzeugte sie mich. Damit war ich nicht zufrieden. Aber es war ihr Wunsch. Ich habe mich erneut hinten angestellt.


    Das war nicht gut den viele der Maßnahmen die bei ihr für mich geplant waren sollten damit es mir weiterhin gut geht wurden nicht ergriffen.


    Es ging mir nach ein paar Monaten wieder schlecht.


    Meine Mutter und ihr Freund führten, sowie die Schule dazu.




    Tja dafür kann die Klinik nichts.


    Anschließend kann ich aber sagen das man auch im offenen Setting in der geschlossenen dort wohnen/leben konnte. Es gab schöne Aktivitäten und Unternehmungen (z. B. Schwimmbad, Minigolf, Wandern usw.) sowie Gruppentherapien.


    Die einem zugeiteilte Psychologin oder ein Psychologe hatten manchmal keine Zeit für einen, aber stattdessen konnte man dann mit einer anderen sprechen.


    Ich habe auch schlimme Erfahrungen gemacht z. B. schreiende Menschen wegen schizoprhenen Anfall aber dafür kann die Klinik nichts wenn die Tabletten dagegen neu eingesetzt wurden und ihre Wirkung noch nicht da ist oder far nicht kommt, da das leider getestet werden muss. So war die furchtbare Realität dort. Nach Erzählungen anderer war die Klinik schlecht aber ich bin glücklich dort gewesen zu sein.




    Ich glaube aber du meinst eine Erwachsenenpsychatrie und die läuft manchmal wohl anders. Nur war ich dort noch nicht selbst, also kann ich dir nichts von mit erzählen.


    Aber mein Freund erzählte dass es die Hölle war. Niemand oder nur selten hatte man Zeit für ihn oder hörte ihm überhaupt zu, einem wurden ne Menge Tabletten verschrieben die manchmal nur ne schwache Wirkung, öfters gar keine und zum geringen Teil eine ne sehr gute.


    Dafür waren die Nebenwirkungen beschissen und er konnte erst mit 18 raus. Er verbrachte dort 9 Monate. Mein Freund erzählte mir aber auch teils von guten Aktivitäten und zwar nicht schönen aber lustigen Erlebnissen.


    Meine Mutter war auch in einer das ist aber schon 10-20 Jahre her da sie 3mal in einer war. Bei der letzten war sie für 3 Monate und im Abschluss in einer Tagesklinik(auch für 3 Monate) .


    Sie hat sich so sehr an die Gesellschaft angepasst das sie größtenteils nicht mehr die selbst ist. Sie sagte selber das es auch schrecklich war nannte mir aber jetzt keine Gründe um mir keine Angst einzujagen.


    Das wärs von meiner Seite:)

  • Ahja nochmal zur Ergänzung .. ich weiß nicht ob ich Das gesagt hab.. aber der Typ, der von der Arbeit in meinem Alter .. der mir den Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie empfohlen hat hat selbst ein Jahr in der Psychiatrie gearbeitet . Er meint aber, dass bspw in meiner Stadt ich in eine bestimmte Klinik auf keinen Fall sollte und hat gemeint zwei bestimmte wären gut und dass es da auch nicht schlimm sei ich aber selbst nach Bewertungen bzw Erfahrungsberichten schauen soll. Er meinte , dass in einer Geschlossenen ich zur Ruhe kommen würde .. aber so nachdem Was man hört.. denk ich das wäre das schlimmste was ich machen könnte.

  • Frag mich was mit konkreten Suizidgedanken gemeint ist .. ich bin schon sehr von meiner Stimmung geprägt . Das fällt Leuten, die mit mir näher zu tun haben sofort auf .. entweder ängstlich weinerlich und hoffnungslos mit den Gedanken aufzugeben und „schwarz“ zu sehen oder überglücklich zu sein und sorgenfrei .. einfach euphorisch und viel lachend und hohe Geldausgaben und Risiken werden gar nicht gesehen .. oder ich fühl mich einfach nur leer und müde und antriebslos. Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Letztens als ein Typ, der in der Psychiatrie war ca in meinem Alter zu mir Kontakt aufgenommen hat (also haben uns durchs Internet kennengelernt) haben wir uns über unsere Gedanken ausgetauscht und ich war irgendwie stark dabei den Gedanken festzuhalten, dass ich mit ihm Suizid begehe .. hab darüber mit dem Typen von der Arbeit geredet .. und ich denke auch deswegen entstand so seine Meinung mit der geschlossenen Psychiatrie .. ich fühl mich eher so als beeinflusst mich meine Stimmung und nicht umgekehrt . Ich erlebte meine Ausbildung, die ich abgeschlossen hab im sozialen Bereich die letzten Monate als sehr belastend. Besonders das Verhalten einer männlichen Person mit paranoider Schizophrenie .. wenn er laut wurde und aggressiv. (Ich habe ein Trauma Wegen vielen schlechten Erfahrungen mit männlichen Personen) .. Das herausfordernde Verhalten von Menschen, die ich unterstützen soll erlebte ich als sehr belastend und als Ansprechpartner da zu sein .. die letzen monate . In demJob kann man kaum pausen machen bzw wegen Personalmangel und Leitungen haben gemeckert, wenn man mal kurz gesessen hat.

  • Hm, schreibst du denn immer noch mit dem Kollegen?

    Hast du auch weibliche Kontakte?

    Ich überlege nur, da du so oft schon erwähnt hast, dass du Angst vor Männern hast, aufgrund negativer und traumatischer Erfahrungen.


    Ist es Absicht, dass du mit Männern in Kontakt trittst? Tut dir das denn gut, solange du diese traumatischen Erlebnisse noch nicht aufgearbeitet hast?

    Vllt da vorsichtiger vorgehen und dir die nötige Zeit lassen, um zu heilen.

    Meine Gedanken dazu. Vllt müsstest du dann in keine stationäre Therapie.

  • Ich hab eine weibliche bekannte, die ich seit 6 jahren ca kenne und machen selten was aber verstehen uns ganz gut


    Dass ich männliche Kontakte quasi online kennenlerne, die mir zuhören ist nicht beabsichtigt . Eigentlich schreiben die mir immer aus dem nichts , wenn ich dann bspw in Foren frag ob wer Lust zu reden hat. Ich hatte zwar auch online schon zu weiblichen Personen Kontakt aber das war sehr selten. Ich hab aber auch sehr nette männliche Kontakte gehabt , glaub Das hat mir gut geholfen trotz der schlechten Erfahrungen dass es noch Andere gibt. Die weiblichen Kontakte, die ich während der Schulzeit hatte zu denen ist gar kein Kontakt mehr da also wegen meiner Stimmung gehen fast Alle in die Brüche . Meine Psychologin meinte dass es mir nur besser gehen kann, wenn ich mehr positive Erfahrungen mache .. aber denke ich brauche auch therapeutisch mehr Redezeit und Hilfe.


    ÜBRIGENS:

    Der Kollege von der Arbeit ist doch ein Arschloch.. er meinte die ganze Zeit ich wüsste Alles besser und ich hab ja noch keine Erfahrungen gemacht in der Geschlossenen und sollte selbst sehen wie’s da ist .. ich hatte echt die ganze Zeit das Gefühl er will dass ich in die Geschlossene gehe , unbedingt . Ich denke er ist der wirklich Gestörte. Ich hab Sogar gerade noch sachlich geredet und mich entschuldigt und mein Verhalten erklärt und dass ich ja auch andere Formen der Therapie (nicht unbedingt Geschlossene) machen kann .. und er meinte nur : Sieh zu dass du in Behandlung kommst .



    Auch wo ich Was gesagt hab, was ihm nicht gepasst hat .. was wirklich einfach eine sachliche Erklärung war meinte er : Jetzt bist du schon wieder so schlecht gelaunt .. obwohl ich da überhaupt nicht schlecht gelaunt war


    Und er sagte wieso ich ihm denn immer wieder schreibe wobei er auch oft normale Fragen gestellt hab ohne dass ich geschrieben hatte was ich gerade so machen würde und hat zu mir den Kontakt gesucht obwohl ich mich distanziert hatte u holt immer wieder hoch dass ich Männern nicht vertraue und ihn da mit rein Zieh u auch ankacke u meinte echt schon über mich bestimmen zu wollen




    Finde Das gerade echt krass, dass er so scheisse ist und meinte er würde mir die ganze Zeit den guten Rat mit der geschlossenen Psychiatrie geben und ich weiß Alles besser (weil ich das nicht will u andere Alternativen da sind). Und als ich meinte dass damals ein Typ (wodurch mein Trauma entstand) mir mit der Einweisung in die Geschlossene drohte meinte der Kollege : Richtig !




    Ich bin irgendwie schockiert dass ich ihm irgendwie vertrauen wollte trotz meiner Zweifel, dass er mir komisch vorkommt . Und von den Sachen, dass man in der geschlossenen Abteilung wohl eher medikamentös behandelt wird und nicht therapeutisch wirklich .. wollte er nichts wissen .



    Er hat selbst mal in der Psychiatrie ein Jahr gearbeitet und jetzt denke ich gerade selbst, dass er bestimmt so welche wie mich psychisch noch mehr fertig gemacht hat .. da er auf meiner Arbeit oft Sprüche raus gehauen hatte die ich schon echt grenzwertig fand ..



    Ich bin froh, dass man sich noch mit anderen Menschen austauschen kann und ich jetzt mehr auf mein Bauchgefühl höre auch wenn noch nicht so wies evtl sein sollte .. ich denke ich bin noch zu leicht beeinflussbar .



    Hätte nicht gedacht, dass er so drauf ist .. u andere mit denen ich über ihn geredet habe meinten dass er meine Situation wohl gar nicht versteht .. da er mich auch angemotzt hat ob ich noch ganz dicht bin, dass ich so schlecht über Männer denke u ihm nicht vertraue obwohl er doch nett ist etc . Und dass ich mich in die geschlossene Psychiatrie einkloppen lassen soll (damit ich wieder zur Vernunft komme)



    Wie Menschen drauf sein können ist echt unfassbar .. als ich noch zum Schluss meinte ich hoffe er arbeitet nie wieder in der Psychiatrie meinte er nur einen provozierenden Kuss Smiley zu schicken ..

  • Naja, aber wenn du ihm erzählst, dass du dir überlegt hast, mit einem Menschen aus dem Internet gemeinsam Selbstmord zu begehen, was soll er denn damit anfangen?


    Du hast Probleme mit Männern anscheinend, bist aber dermaßen offen und vertrauensselig, dass du alles erzählst. Und der glaubt natürlich, dass du ihn besonders magst, wenn du so viel über dich erzählst.


    Und mal ganz abgesehen davon,


    Wie siehst du das denn jetzt selbst bei dir? Wäre es eine Möglichkeit, in die Tagesklinik zu gehen, oder in eine Stationäre Behandlung, die nicht geschlossen ist?


    Bist du in der Lage, selbst Verantwortung zu übernehmen, dich zu erkundigen, wie und wo du Hilfe bekommen könntest, oder willst du weiterhin jedem Xbeligen deine Probleme erzählen und dich dann ärgern, dass die dir die komische Ratschläge geben?


    Nimm dein Leben selbst in die Hand, schau, wie und wo du Hilfe bekommen kannst. Mit dem Internet bist du ja vertraut, also kannst du recherchieren.


    Was arbeitest du eigentlich? Also in welchem Bereich? Interesssiert mich in Bezug auf deinen Arbeitskollegen.

  • Naja ok .. es war schon naiv ihm Das zu erzählen .. irgendwie hab ich im Internet nicht so eine Hemmschwelle weils so distanziert ist..


    Er meinte , dass er mit Anderen auf der Arbeit über das Thema geredet hat mit Suizidgedanken etc aber ohne meinen Namen zu nennen und Alle meinten er sollte die Polizei rufen und den Chat vorzeigen .. macht er aber nicht , meinte er .


    Ich wollte nächste Woche einen Psychiater anrufen wo ich zwei mal war um Adressen von Therapeuten zu bekommen und mit ihm über meine Probleme geredet hatte . Ich möchte mit ihm ein Gespräch .. was er evtl empfehlen würde (aber informiere mich trotzdem vorher nochmal über die Therapieformen) . Denke 1x pro Woche bzw alle 2 Wochen ist zu wenig .



    Ich denke meine Stimmungen sind das Problem und meine Ängste im Bezug auf das Trauma . Ich denke nicht, dass ich unter akuter Suizidgefahr stehe . Auch wenn bestimmte Gedanken, die ich geäußert hatte in Phasen schon stark waren und mich eingenommen haben. Aber nach ner Zeit geht’s ja wieder .



    Arbeite mit Menschen mit Unterstützungsbedarf (sei es geistige Erkrankungen oder und körperliche) Arbeite als Heilerziehungspflegerin

  • Ja, verständlich, dass er auch andere um Rat gebeten hat. Du hast ihm von deinen Suizidgedanken erzählt, das ist er auch irgendwie in der Verantwortung, ich glaube, keiner könnte damit leben, von solchen Gedanken zu wissen, nichts zu tun, und dann zu erleben, dass die Person sich möglicherweise wirklich umgebracht hat.


    Bist du dir dessen bewusst?


    Ich finde es gut, dass du dir jetzt anderweitig Hilfe suchen möchtest. und wenn dich wieder mal Suizidgedanken besonders quälen sollten, gibt es Krisendienste, die man anrufen kann, oder hingehen kann. Zur Not auch direkt ins Krankenhaus. Auch wenn Suizidgedanken nicht dauerhaft da sind, können sie in bestimmten Situationen extrem werden. Da ist es ganz gut, wenn man weiß, was man tun kann, wenn man im Hintergrund eigentlich weiß, dass man nicht wirklich sterben will.

  • Und entschuldige bitte, aber wenn man jemanden davon erzählt, dass man sich überlegt, mit jemanden aus dem Internet Suizid zu begehen, dann kann der nicht wissen, dass du eigentlich nicht akut suizidal bist. Dann ist das für den wahrscheinlich wirklich höchste Alarmstufe.


    Da kann es eben passieren, dass Polizei und Krankenwagen vor der Tür steht?

  • Ich schäme mich gerade richtig .. dass ich so bin und mich der Kollege zuerst als schlechten Menschen dargestellt hat , weil wenn ich beleidige .. weil er einfach weiter redet und ich gerade nicht mehr darüber reden kann u er einfach nicht aufhört .. empfinde ich es als zu viel und wollte dass ich ihn quasi zum schweigen bringe und dass ich ihm nicht vertraue obwohl er mir guten Rat geben wollte.. hat er gemeint ob ich noch ganz dicht bin dass ich alle Männer schlecht sehe und abfällig behandle .. tat mir leid und hab mich mehrmals entschuldigt und erklärt .. aber denke er verstand es nicht .. er meinte nur Was er damit zu tun hat und ich Ihn dann so behandle



    Könnte gerade kotzen und mich selbst verletzen .. er meinte ich will mir wohl nicht helfen lassen und will einfach Aufmerksamkeit (weil ich nichts mit seinem Rat anfangen wollte mit der geschlossenen Psychiatrie) Es tut mir leid dass ich so scheisse bin .

  • Und entschuldige bitte, aber wenn man jemanden davon erzählt, dass man sich überlegt, mit jemanden aus dem Internet Suizid zu begehen, dann kann der nicht wissen, dass du eigentlich nicht akut suizidal bist. Dann ist das für den wahrscheinlich wirklich höchste Alarmstufe.


    Da kann es eben passieren, dass Polizei und Krankenwagen vor der Tür steht?

    Hm .. ja wahrscheinlich bin ich das Arschloch . ..

  • Hm .. ja wahrscheinlich bin ich das Arschloch . ..


    Nein, du bist kein Arschloch. Aber dein Kollege ist auch kein Arschloch.


    Dir geht es schlecht und du wünschst dir Hilfe. Aber dann such dir wirklich professionelle Hilfe, Laien, bzw. Arbeitskollegen sind damit oft eben überfordert.


    Pass auf dich auf.


    Und hier kannst du ja immer alles schreiben.

  • Ich schäme mich gerade richtig .. dass ich so bin und mich der Kollege zuerst als schlechten Menschen dargestellt hat , weil wenn ich beleidige .. weil er einfach weiter redet und ich gerade nicht mehr darüber reden kann u er einfach nicht aufhört .. empfinde ich es als zu viel und wollte dass ich ihn quasi zum schweigen bringe und dass ich ihm nicht vertraue obwohl er mir guten Rat geben wollte.. hat er gemeint ob ich noch ganz dicht bin dass ich alle Männer schlecht sehe und abfällig behandle .. tat mir leid und hab mich mehrmals entschuldigt und erklärt .. aber denke er verstand es nicht .. er meinte nur Was er damit zu tun hat und ich Ihn dann so behandle



    Könnte gerade kotzen und mich selbst verletzen .. er meinte ich will mir wohl nicht helfen lassen und will einfach Aufmerksamkeit (weil ich nichts mit seinem Rat anfangen wollte mit der geschlossenen Psychiatrie) Es tut mir leid dass ich so scheisse bin .


    Tu das bitte nicht. Halt dich in Zukunft fern von diesem Kollegen.


    Arbeitest du zur Zeit gerade? Oder bist du krank geschrieben?

  • Ich hab mich auch nicht normal entwickelt. Und ganz viel Scheiße gemacht. Und mich ganz oft wie Scheiße gefühlt.


    Aus Erfahrung weiß ich, dass bestimmte Verhaltensweisen eher schädlich für einen selbst sind. Das musste ich aber auch erst lernen.


    Du bist nicht Scheisse.

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