Orientierungsfähigkeiten, ausgelagert aus: Beobachtung des Nachthimmels

  • Hm?

    Was kann man denn da Spannendes erzählen? :)

    Wie machst du es, wenn es komplett bewölkt ist? Ich kann das auch, aber nur wenn es sonnig ist oder nachts klar und man die Sterne gut sieht.

    I received his words, not as attacks, but as gifts from a fellow human willing to share his soul and deep vulnerabilities with me.

  • Na, ich weiß doch, von wo ich losgehe. Da gucke ich auf die Karte oder hab es im Kopf, weil ich vorher geschaut habe. Ich kenne also die Himmelsrichtungen in Verbindung mit der Umgebung des Startpunktes, einem abzweigenden Waldweg zB.

  • Na, ich weiß doch, von wo ich losgehe. Da gucke ich auf die Karte oder hab es im Kopf, weil ich vorher geschaut habe. Ich kenne also die Himmelsrichtungen in Verbindung mit der Umgebung des Startpunktes, einem abzweigenden Waldweg zB.

    Ja schon. Aber wenn der Weg dann ein paar Biegungen macht, weiß man doch ruckzuck nicht mehr, in welche Himmelsrichtung man läuft. Oder? Es sei denn, es gibt charakteristische Landmarken oder sowas, an denen man sich orientieren kann.

  • Ja schon. Aber wenn der Weg dann ein paar Biegungen macht, weiß man doch ruckzuck nicht mehr, in welche Himmelsrichtung man läuft. Oder? Es sei denn, es gibt charakteristische Landmarken oder sowas, an denen man sich orientieren kann.

    Hängt wahrscheinlich am räumlichen Vorstellungsvermögen, ob man das gut kann oder nicht.

  • Und dann muss ich mir nur merken, wie die Strecke sich "schlängelt".

    Ja gut... sich den Weg auf einer Karte einzuprägen, geht natürlich, wenn man eine Karte hat. :)


    Nach dem, wie du es beschrieben hattest...:


    Ich bin übrigens sehr stolz auf meine Fähigkeit, die Himmelsrichtungen sehr exakt ohne Hilfsmittel zu bestimmen und mich im freien Gelände zielsicher zu orientieren.

    ... hatte ich aber eher an sowas gedacht wie: "Ich stehe mitten in der Pampa an Punkt X, möchte zu Punkt Y, der zehn Kilometer entfernt im Südosten liegt, kenne den Weg dorthin nicht, bin aber aufgrund meiner Orientierungsfähigkeit im freien Gelände jederzeit in der Lage, Punkt Y zu erreichen."


    Hängt wahrscheinlich am räumlichen Vorstellungsvermögen, ob man das gut kann oder nicht.

    Hm. Mentale Rotation kann ich ganz gut. Aber wie man bei bedecktem Himmel und ohne weitere Anhaltspunkte oder Hilfsmittel auf einem sich dahinschlängelnden Weg, dessen Verlauf man sich nicht vorher angeschaut und eingeprägt hat, die Orientierung behalten soll, ist mir trotzdem rätselhaft.


    Wenn es mal zu übel ist, schau ich zB, wie das Moos an den Bäumen wächst.

    Wenn sie denn bemoost sind. :)

  • Hm. Mentale Rotation kann ich ganz gut. Aber wie man bei bedecktem Himmel und ohne weitere Anhaltspunkte oder Hilfsmittel auf einem sich dahinschlängelnden Weg, dessen Verlauf man sich nicht vorher angeschaut und eingeprägt hat, die Orientierung behalten soll, ist mir trotzdem rätselhaft.

    Das funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Komplexitätsgrad. Bis dahin kann das Gehirn eine grobe mentale Karte mitplotten, danach dann irgendwann nicht mehr.

  • Das funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Komplexitätsgrad. Bis dahin kann das Gehirn eine grobe mentale Karte mitplotten, danach dann irgendwann nicht mehr.

    Der Weg kann auch nur eine ganz leichte, konstante Biegung aufweisen. Das wäre dann nicht komplex... die meisten Menschen hätten ohne die gängigen Orientierungspunkte wie Sonne oder Sterne aber sicherlich trotzdem den Eindruck, dass sie geradeaus laufen, und wären fest davon überzeugt, dass sie sich weiterhin in die Himmelsrichtung bewegen, in die sie losgelaufen sind, obwohl sie mittlerweile schon stark davon abweichen. Oder?


    Würdest du das bemerken?

  • Das funktioniert auch nur bis zu einem gewissen Komplexitätsgrad. Bis dahin kann das Gehirn eine grobe mentale Karte mitplotten, danach dann irgendwann nicht mehr.

    Außerdem ist das Problem dabei ja genau das: Man kann sich vielleicht merken, dass man erst nach links, dann zweimal nach rechts, dann wieder nach links gegangen ist. Aber in welchem Winkel genau, und wie der Weg sich zwischendurch leicht gewunden hat... das kann man alles nur grob schätzen. So dass die Schätzung insgesamt schon bald so ungenau wird, dass man nichts mehr damit anfangen kann, wenn man sich zwischendurch nicht wieder genau orientieren kann.

  • Würdest du das bemerken?

    Bemerken würde man es vielleicht, berechnen könnte man den Verlauf dann aber ohne zusätzliche Anhaltspunkte meines Erachtens irgendwann nicht mehr. Man bräuchte relativ klar erkennbare Kurven und Richtungsänderungen, damit das Gehirn die entsprechenden Winkel abspeichern kann.

    Das meinte ich auch mit Komplexitätsgrad. Im Gegensatz dazu wäre eine simple, unkomplexe Variante ein Waldweg, der ausschließlich rechte Winkel aufweist. Den könnte wahrscheinlich jeder Depp im Kopf mitplotten.

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