• Ist euch auch schon mal aufgefallen, dass immer wieder Superfood angepriesen wird in den Supermärkten was von sehr weit weg kommt?


    Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt, ob es sein kann, dass so tolle Nahrungsmittel bei uns gar nicht wachsen. Das konnte ich mir nicht vorstellen. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin fündig geworden.


    Unsere heimischen Kräuter, die häufig fälschlicherweise als Unkraut bezeichnet werden sind zum Teil wahre Vitaminbomben und viele haben zusätzlich auch heilende Wirkung.


    Jetzt beginnen die ersten bereits zu sprießen. Ich werde hier nach und nach Kräuter vorstellen und auch beschreiben wozu man sie verwenden kann.


    Da ich mich mit diesem Thema selbst noch nicht allzu lange beschäftige lerne ich ständig Neues dazu und es macht großen Spaß.

  • Ich bin ja auf einem Hof auf dem Land aufgewachsen. Wir hatten früher immer noch einen großen Gemüsegarten, mehrere Hühner und Schweine, Obstbaumbestand, Kartoffel auf dem Acker und als ich noch ganz klein war, haben wir auch immer Getreide angebaut und dann mit mehreren Leuten aus dem Dorf einen Mähdrescher geteilt.


    Auch Heu hatte mein Vater jedes Jahr mit der Strohpresse zu Bunde gepresst und jedesmal war in der Erntezeit immer irgendwas kaputt gegangen. ;) Aber normal, wenn die Maschinen damals schon alt waren. Kräuter hatte meine Oma aber wohl kaum welchem im Garten. Ich habe meistens immer gerne Erbsen und Erdbeeren genascht.

  • Ich finde das auch sehr interessant.

    Alternative Medizin vs. Schulmedizin, hm.

    Ich denke ja, das gehört zusammen.

    Vorallem, da die Kräutermedizin laaange Zeit das wichtigste Therapieverfahren war.


    Cool, dass du dich dafür interessierst. kqjdhakjhdjak

  • Das Gänseblümchen kennt wohl jeder. Es ist auf jeder Wiese zu finden und blüht von März bis November.


    Dass es auch essbar ist wissen die wenigsten. Die Blüten machen sich gut als Topping auf einem Salat und die Blätter kann man z. B. für einen Kräuterquark oder für eine grüne Soße verwenden.



  • Das Thema finde ich total gut, danke dafür! Bin gespannt, was noch alles kommt.


    Was sagst du eigentlich zum Thema "Fuchsbandwurm"... hast du dich dazu mal näher informiert? Die Infos, die man darüber erhalten kann, hören sich ja meist ziemlich beunruhigend an. Aber andererseits schätze ich die Gefahr, sich zu infizieren, eher als sehr gering und fast zu vernachlässigen ein. Wie siehst du das? Wäschst du grundsätzlich erstmal alles, was du sammelst? Und reicht es deiner Meinung nach, die Kräuter einfach mit klarem Wasser zu säubern?

  • Das Thema finde ich total gut, danke dafür! Bin gespannt, was noch alles kommt.


    Was sagst du eigentlich zum Thema "Fuchsbandwurm"... hast du dich dazu mal näher informiert? Die Infos, die man darüber erhalten kann, hören sich ja meist ziemlich beunruhigend an. Aber andererseits schätze ich die Gefahr, sich zu infizieren, eher als sehr gering und fast zu vernachlässigen ein. Wie siehst du das? Wäschst du grundsätzlich erstmal alles, was du sammelst? Und reicht es deiner Meinung nach, die Kräuter einfach mit klarem Wasser zu säubern?

    Mir fällt ein Off-Topic-Thema ein.

    Ich hatte früher mal in einer Wohnung gewohnt, wo die Vermieter eine Katze hatten. Diese kam immer zu mir, wenn sie vom streunern zurück kam, weil sie bei mir was zu fressen bekam. Irgendwann habe ich sie mal bei mir Abends drin gelassen. Als ich mitten in der Nacht aufgewacht bin, hatte ich gemerkt, wie sie sich ins Bett zu mir gekuschelt hatte und ich im schlaf meine Hand an ihrem Rücken hatte. Dann habe ich aber im Licht gesehen, weil ich aufgewacht bin, das hinten aus ihrem Po was weißes längeres raus hängt und ich hab sie panisch raus gejagt, alles abgezogen, sauber gemacht und gleich gewaschen und mich nochmal geduscht. Ich bin mir sicher, die hatte einen Wurm, der aus dem Darm raus hing.

    Da hatte ich wirklich Angst um meine Gesundheit und und habe jeden Tag danach zwei Wochen gründlich geputzt und immer frisch mein Bett bezogen. Zum Arzt war ich damals auch noch, es war aber nichts negatives aufgefallen. Die Katze tat mir leid. Denn sie miaute in den Tagen danach immer lauter und hatte sich an der Pfote verletzt. Um sie kümmerte sich niemand. Dem Besitzer wars egal, irgendwann kam sie gar nicht mehr.


  • Das Thema finde ich total gut, danke dafür! Bin gespannt, was noch alles kommt.


    Was sagst du eigentlich zum Thema "Fuchsbandwurm"... hast du dich dazu mal näher informiert? Die Infos, die man darüber erhalten kann, hören sich ja meist ziemlich beunruhigend an. Aber andererseits schätze ich die Gefahr, sich zu infizieren, eher als sehr gering und fast zu vernachlässigen ein. Wie siehst du das? Wäschst du grundsätzlich erstmal alles, was du sammelst? Und reicht es deiner Meinung nach, die Kräuter einfach mit klarem Wasser zu säubern?

    Gründlich waschen sollte reichen.


    https://www.bmel.de/DE/Tier/Ti…otFirst=true&docId=377216

  • Jaaa... das sind allerdings genau solche Infos, die ich meine. Die Standard-Auskünfte eben: Der Entwicklungszyklus wird beschrieben... es wird gesagt, dass die Infektion eine schwere Erkrankung verursacht... es wird geraten, alles draußen Gesammelte gründlich zu waschen oder möglichst abzukochen. Ohne dass mal wirklich konkret erklärt würde, wie hoch die Ansteckungsgefahr in welcher Region denn nun eigentlich ist, und wie viele Infizierte mit welchen Krankheitverläufen es jährlich gibt. Darüber findet man meiner Erfahrung nach ausgesprochen schwer Infos. Zumindest vor ein paar Jahren noch... ich habe länger nicht mehr danach geschaut. Vielleicht ist es heutzutage anders.


    Aber gut... das ist ja auch nur ein kleiner Exkurs. Eigentlich soll es schließlich um deine Kräuter gehen. :)

  • Jaaa... das sind allerdings genau solche Infos, die ich meine. Die Standard-Auskünfte eben: Der Entwicklungszyklus wird beschrieben... es wird gesagt, dass die Infektion eine schwere Erkrankung verursacht... es wird geraten, alles draußen Gesammelte gründlich zu waschen oder möglichst abzukochen. Ohne dass mal wirklich konkret erklärt würde, wie hoch die Ansteckungsgefahr in welcher Region denn nun eigentlich ist, und wie viele Infizierte mit welchen Krankheitverläufen es jährlich gibt. Darüber findet man meiner Erfahrung nach ausgesprochen schwer Infos. Zumindest vor ein paar Jahren noch... ich habe länger nicht mehr danach geschaut. Vielleicht ist es heutzutage anders.


    Aber gut... das ist ja auch nur ein kleiner Exkurs. Eigentlich soll es schließlich um deine Kräuter gehen. :)

    Ich finde die Frage schon wichtig. Hab eine Verbreitungskarte gefunden.


    http://www.fuchsbandwurm.eu/de…fuchsbandwurm-verbreitung


    Meinst du sowas?

  • Du willst es verspeisen, ja?=O

    Es ist fällig.

    Ja, ich will es verspeisen. :D


    Zum Beispiel in Form von einem Gelee. Man nehme:


    • Zwei Hände voll Gänseblümchen
    • 1l Apfelsaft
    • den Saft einer Zitrone
    • Gelierzucker oder Agar-Agar

    Die Gänseblümchen gibt man in den Apfelsaft und lässt sie dort erst einmal ca 6 Std. ziehen. Anschließend gießt man den Saft durch ein feines Sieb. Nun wird der Apfelsaft und evtl noch ein Süßungsmittel nach Anleitung des Geliermittels eingekocht und danach in heiße Schraubgläser eingefüllt.


    Sobald das Gelee fest geworden ist kann es verspeist werden, z.B. als Brotaufstrich.


    Guten Appetit. :)

  • Die Gänseblümchen gibt man in den Apfelsaft und lässt sie dort erst einmal ca 6 Std. ziehen. Anschließend gießt man den Saft durch ein feines Sieb. Nun wird der Apfelsaft und evtl noch ein Süßungsmittel nach Anleitung des Geliermittels eingekocht und danach in heiße Schraubgläser eingefüllt.

    Aber dann sind die Gänseblümchen weg.

    Sehen die nach dem Ziehen nicht mehr gut genug aus? Sonst könnte man die doch im Gelee lassen.

  • Aber dann sind die Gänseblümchen weg.

    Sehen die nach dem Ziehen nicht mehr gut genug aus? Sonst könnte man die doch im Gelee lassen.

    Der Geschmack ist aber doch dann in dem Gelee. Wenn du es ausprobieren möchtest kannst du sie ja gerne drin lassen und dann mal berichten. ;)


    Allerdings würde ich die Gänseblüten erst rausfiltern und sie nach dem Kochvorgang wieder hinzugeben.

  • Wir sind ja immer noch in der Erkältungszeit. Gänseblümchen findet man aber schon überall. Man muss nur die Augen offenhalten.


    Da bietet es sich an mal einen Gänseblümchentee zu bereiten. Er soll vorbeugend wirken bei Erkältungskrankheiten, aber auch bei Husten und Fieber helfen.


    Man nehme pro Tasse


    • 1 Esslöffel voll frische Gänseblümchenblüten
    • kochendes Wasser


    übergieße die Blüten mit dem kochenden Wasser und lasse den Tee ungefähr 10 bis 15 Minuten ziehen. Zur Süßung eignet sich ein Löffel Honig.

  • Bärlauch


    Er fängt jetzt an zu sprießen. Man kann ihn gut in der Küche verwenden, z. B. für ein Pesto.


    Aber Achtung! Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Maiglöckchen. Bärlauch kann man gut erkennen, wenn man ein Blatt zerreibt. Es entsteht ein Geruch von Knoblauch.

    • :flower:
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