Luxusproblem Überschuss versaut mir oft meine Freizeit

  • Kennt ihr das?


    Ihr kommt nach Hause, habt voll Lust eurem Hobby nachzugehen - in meinem Fall ein Buch zu lesen, einen Film zu schauen oder Videospiele zu spielen und dann... sitzt ihr stundenlang bei Netflix, vor eurem Regal oder Ähnliches und könnt euch einfach nicht entscheiden, was ihr denn genau nun nutzen wollt um eure Zeit zu vertreiben. Und dann kommt der Zeitpunkt, wo ihr keine Zeit mehr habt und fühlt euch, als hättet ihr die wertvolle Freizeit komplett verschenkt.


    Probleme, die ich vor viel zu günstigen Büchern, Videospielen oder Netflix einfach nicht hatte. Ich habe das Gefühl, mehr Auswahl ist schädlich für mich - und dennoch kauf ich mir alles, was mich interessiert und teilweise bleiben die Spiele jahrelang unverpackt im Regal.

  • Hm.


    Also ich kenne es, dass ich zu antriebslos bin, um eins meiner dutzenden Entertainmentangebote wahrzunehmen.


    Das ist meistens in Phasen, in denen ich spezielle Projekte verfolge, viel arbeite und dann übermüdet bin.


    Wenn die Playstation erstmal an ist, wird auch gezockt.

    You can't starve us out and you can't make us run
    'Cause we're them ol' boys raised on shotguns.

  • Wenn ich allein bin, habe ich dieses Problem nie.


    Dafür dauert es jedes Mal Ewigkeiten, einen Film auszuwählen, wenn ich mich mit anderen Leuten einigen muss.

    Der Satz "Komm, wir suchen uns einen guten Horrorfilm auf Amazon aus" ist für mich ein größerer Horror als alles, was danach noch kommen kann.

  • ja kenne ich auch. An den Weihnachtsfeiertagen wollte ich auch hin und wieder abschalten, also kein Fernsehen, kein Radio nicht im Internet unterwegs sein. Ich wollte auch mit der uralten Playstation 1 spielen. Aber bekam nach 10 Minuten Rückenschmerzen weil ich mich nicht wirklich aufs Bett an die Wand setzen wollte und ich meine Couch aus Platzgründen mal verkauft hatte. (Jetzt bereue ich es.) Dann bin bin ich doch wieder am Schreibtisch am PC hängen geblieben und trank nebenbei literweise Kaffee.

  • Gemeinsames Filmeschauen ist für mich unkompliziert, ich warte einfach ab, was der Rest möchte, da ich in dem Bereich kaum Interessen habe. Während die sich beraten, schnappe ich mir mein Smartphone und lege es weg, sobald die Entscheidung gefallen ist. Störte bisher sogar niemanden. Die wissen halt, wie ich ticke. Da ich sehr angenehme Leute kenne, genieße ich die Momente in deren Nähe.

    Gemeinsames Bücherlesen gibt es aber bei uns ja zum Glück nicht. ^^ Das würde mich wohl nerven, ich lese lieber für mich alleine. Mir fehlt nur leider zu oft die Zeit diese Muße auszuleben.

    Ich kenne überhaupt keine Langeweile. Ich weiß mich immer zu beschäftigen, ob Pflichtprogramm oder eben Freizeitgestaltung. Nur in meiner Freizeit achte ich darauf, mit wem ich mich umgebe. Das lass ich mir nicht aus der Hand nehmen. Meine Freizeit lasse ich mir nicht versauen. Darum sehe ich da keine großen Probleme, auch keine Luxusprobleme.

  • Ich kenne das auch, Surrender. Mir sind solche Entscheidungen schlichtweg zu anstrengend, deshalb kann ich mich nicht gut entscheiden. Man muss den ganzen Tag lang (Job/Ausbildung/Uni, Alltag) ja immer wieder wichtige Entscheidungen treffen, da möchte ich das in meiner Freizeit mit relativ einfachen Entscheidungen, bei denen mir alle Dinge Spass machen würden, nicht machen.


    Deshalb hab ich ein Zufallszahlsystem und eine Tagesstruktur entwickelt, die beide alles zulassen, was ich gern machen würde und was mir wichtig ist. Bücher und Filme, die ich lesen und schauen will, nehme ich mir von selbst erstellten Listen. Ist so ein Reihumsystem, mit mehreren Listen, die thematisch oder chronologisch angelegt sind. Und dann hab ich eine Liste mit möglichen Tätigkeiten, 1-10 (z.B.) und lass mir einfach ne Zufallszahl ausgeben (ich rotiere die Zahlenzuordnung auch, weil kein Zufallsgenerator ja wirklich zufällig wirkt). Je nach Zahl nehme ich dann das nächste Teil auf der entsprechenden Liste, also wenn die Zahl 3 bspw. Lesen wäre, dann nehme ich einfach das nächste Buch auf der nächsten Reihumliste bzw. das, woran ich gerade lese. So schafft man alles irgendwie, was man gerne macht, ohne Aufwand. Man kann auch mit weniger Zufallszahlen arbeiten und stattdessen bestimmten Tagen bestimmte Aktivitäten zuordnen und dann nur mit Listen arbeiten. Ich hab bestimmte Zeiträume für unterschiedliche Aktivitäten, und so ist mein Tag eigentlich oft recht vielfältig. Hier im Forum bin ich ganz oft nebenbei. Und ganz fest mache ich jeden Vormittag Sport.

  • Das könnte ich niemals so wie du, MadMax.

    Nach einem Zufallszahlsystem vorgehen...

    Muss man wohl für geschaffen sein.

    Ich kenne mein Pflichtpensum, was ich schaffen muss, aber das gilt nur für die Uni. In meiner Freizeit könnte ich sowas nicht anwenden, da muss ich nach Lust und Laune entscheiden. Ich habe nicht den Drang, alles schaffen zu müssen, was mich interessiert. Ich esse auch dann, wenn ich Hunger habe. Treibe auch Sport, wenn ich Lust auf Bewegung verspüre.

    Aber interessant, das so von dir zu lesen.

  • Hab für alles Listen. Für Tee (hab ganz viele Teesorten, weil ich leidenschaftlicher Teetrinker bin), für Frühstück, für Bücher, Filme, PC- und Nintendospiele, etc...

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