Der Schach - Einsteiger - Thread (auch für tolerante Fortgeschrittene)

  • Ich beschäftige mich neuerdings mit Schach, und hier ist der Große Schachthread für Interessierte , es ist ausdrücklich die Teilnahme aller User (also aller Erfahrungsstufen) erlaubt, allerdings sollten komplexere Sachverhalte dann bitte auf Einsteigerniveau heruntergebrochen werden oder zu der Entwicklung des Threads passen. Es soll eben verständlich sein oder gemacht werden.


    Ansonsten gibt es keinerlei Vorgaben. :)



    Danke, Lumiel, für dieses Bild:




    Linksammlung:


    https://chess-endgame-trainer.web.app/home


    https://www.chessgames.com/index.html


    https://www.chess.com/gifs

  • Die Einstiegsphase beim Schach, wenn man die Basics erlernt hat und sich langsam auf dem Brett zurechtfindet, ist meines Erachtens eine sehr schöne, kreative Phase, vor allem dann, wenn man Gegner auf einem ähnlichen Niveau findet, an denen man sich ausprobieren kann.


    Man lernt ständig dazu und kann verrückte Ideen testen und auch Fehler sind nicht so schlimm, weil der andere kurz darauf auch Fehler machen wird. Auch Züge, die man auf einem höheren Level als fragwürdig betrachten würde, sind in dieser Phase legitim und können zum Sieg führen, und Partien werden teilweise wunderbar ungeordnet und chaotisch, weil mutiges, unkonventionelles Spielen einfach nicht so schnell abgestraft wird.

  • Was ich aktuell total faszinierend finde, das sind so winzige Details in winzigen Konstellationen, die mir vorher garnicht aufgefallen waren, wie zum Beispiel bei dieser Konstellation hier. Die schwarze Dame auf f4 bedroht in einer sogenannten Gabel gleich beide weiße Figuren, also sowohl den Läufer auf f1 als auch den Turm auf c7.




    Weiß kann Schwarz überhaupt nicht schlagen.


    Weiß könnte drüber nachdenken, den Läufer mit dem Turm zu decken (indem er auf c1 zieht und somit die Dame bedroht, sollte sie den Läufer auf f1 schlagen), allerdings kontrolliert Schwarz auch die hierzu einzunehmende Position c1.


    Der weiße Läufer kann den weißen Turm gleichfalls nicht decken, weil der Turm auf einem schwarzen Feld steht, der Läufer sich aber nur auf weißen Feldern bewegen kann.


    Weiß ist total am Arsch. :)

  • Ja.

    Wichtig ist eh immer darauf zu achten, dass die eigenen Figuren gedeckt sind.

    Die einzige Möglichkeit in dieser Konstellation ist Schadensminimierung. Ich würde schauen welche möglichen Folgeschritte die schwarze Damen auf der dann eingenommenen Position machen könnte, wenn sie den Turm o d e r den Läufer schlägt, (ich habe stets im Blick, welche zwei /drei Schrittmöglichkeiten der Gegner mit seinen Figuren machen kann) .

    "Die Gegenwart bietet die Chance, um für die Zukunft schöne Erinnerungen im Rückblick zu haben."

    (von mir)



    5 Mal editiert, zuletzt von Marin ()

  • Was ich aktuell total faszinierend finde, das sind so winzige Details in winzigen Konstellationen, die mir vorher garnicht aufgefallen waren, wie zum Beispiel bei dieser Konstellation hier.

    Springer sind aufgrund ihrer besonderen Bewegungsweise prädestiniert für schöne Gabeln und können gerade dann, wenn sie geschützt weit vorne im gegnerischen Spielbereich hängen, sehr bedrohlich werden.


    Eine besonders wirkungsvolle Gabel ist eine in Verbindung mit einem Schach, denn dann geht die zweite angegriffene Figur normalerweise automatisch verloren, weil der König stattdessen geschützt oder bewegt werden muss.


    Also sowas hier mit weiß am Zug:


  • Weiß ist total am Arsch. :)

    Normalerweise steht da ja noch irgendwo ein schwarzer König auf dem Brett. Man könnte also vielleicht eine Figur so aus dem Einflussbereich der Dame nehmen, dass sie den König bedroht und dieser sich bewegen muss, und dann die andere Figur wegbewegen.


    Am interessantesten wäre aber natürlich ein König auf H4, denn dann wäre die Dame weg.

  • Normalerweise steht da ja noch irgendwo ein schwarzer König auf dem Brett. Man könnte also vielleicht eine Figur so aus dem Einflussbereich der Dame nehmen, dass sie den König bedroht und dieser sich bewegen muss, und dann die andere Figur wegbewegen.


    Am interessantesten wäre aber natürlich ein König auf H4, denn dann wäre die Dame weg.



    Ein schwarzer König auf h4? Inwiefern wäre dann die Dame weg?

    (wieso explizit h4, meine ich)

  • Ein schwarzer König auf h4? Inwiefern wäre dann die Dame weg?

    (wieso explizit h4, meine ich)


    Ah, hab's verstanden. H3 wird durch den Läufer begrenzt, den die Dame aber nicht schlagen wird wegen des Turms, den Weiß dann in Richtung H-Linie zieht.


    (Ich fange ja beim totalen Urschleim an, das heißt aktuell bin ich in einem Kapitel, das immer noch nicht alle Figuren auf dem Feld hat und deswegen so simplifiziert ist)

  • (ich habe stets im Blick, welche zwei /drei Schrittmöglichkeiten der Gegner mit seinen Figuren machen kann) .



    Hm, das könnte ich auch gerne, aber ich kann nicht behaupten, dass mir das mit allen beidseitig potenziell möglichen Zügen so gelingt, dass es irgendwie verwertbare Ergebnisse produziert, gerade wenn noch alle Figuren im Spiel sind.

  • Ah, hab's verstanden. H3 wird durch den Läufer begrenzt, den die Dame aber nicht schlagen wird wegen des Turms, den Weiß dann in Richtung H-Linie zieht.


    (Ich fange ja beim totalen Urschleim an, das heißt aktuell bin ich in einem Kapitel, das immer noch nicht alle Figuren auf dem Feld hat und deswegen so simplifiziert ist)

    Ich weiß nicht genau, ob wir dasselbe meinen. Schwarz könnte dann Turm c4 spielen, die Dame wäre an den König gepinnt und müsste schlagen, und dann schlägt der Läufer die Dame.

  • Hm, das könnte ich auch gerne, aber ich kann nicht behaupten, dass mir das mit allen beidseitig potenziell möglichen Zügen so gelingt, dass es irgendwie verwertbare Ergebnisse produziert, gerade wenn noch alle Figuren im Spiel sind.

    Das musst du auch nicht. Es gibt ja pro Stellung meist nur wenige relevante Züge, die überhaupt Sinn machen, und die meisten davon siehst du irgendwann intuitiv.

  • Das musst du auch nicht. Es gibt ja pro Stellung meist nur wenige relevante Züge, die überhaupt Sinn machen, und die meisten davon siehst du irgendwann intuitiv.


    Ja, das ist mein Gedanke, dass man irgendwann Konstellationen wiedererkennt und nicht mehr alles aktiv durch"rechnet", sondern sich das strategische Erkennen der Situation eben irgendwie kognitiv erweitert. In der Theorie.^^

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